Antifa Adventskalender Tag 24:

 

 

Zum 24. Dezember haben wir ein Special für Euch. Wir werden Euch ein paar Exemplare des Antifa Kalenders 2021 bereitstellen.

Wo Ihr den Kalender erhalten könnt, werden wir rechtzeitig bekannt geben! Aufgrund der aktuellen Situation müsst Ihr Euch leider noch etwas gedulden.

Der Jahresplaner ist mit verschiedenen Textbeiträgen versehen, die die aktuellen gesellschaftlichen Themen, auch abseits des klassischen Antifaschismus, kritisch unter die Lupe nehmen und so einen guten Überblick über den Stand der Diskussion innerhalb der Linken geben. Außerdem hat so ein Kalender Sicherheitsvorteile im Vergleich zu eurem Handy und informiert über wichtige (jährliche) Termine.

Solidarische Grüße und erholsame Tage
Eure AJ

Antifa Adventskalender Tag 24:

Zum 24. Dezember haben wir ein Special für Euch. Wir werden im Roten Buchladen ein paar Exemplare des Antifa Kalenders 2021 bereitstellen.
Der Jahresplaner ist mit verschiedenen Textbeiträgen versehen, die die aktuellen gesellschaftlichen Themen, auch abseits des klassischen Antifaschismus, kritisch unter die Lupe nehmen und so einen guten Überblick über den Stand der Diskussion innerhalb der Linken geben. Außerdem hat so ein Kalender Sicherheitsvorteile im Vergleich zu eurem Handy und informiert über wichtige (jährliche) Termine.
Wenn wir euer Interesse geweckt haben, könnt ihr den Kalender im Roten Buchladen abholen, verweist dafür einfach auf unseren Adventskalender. Durch die aktuelle Corona-Situation ist dies leider erst möglich wenn die Geschäfte wieder offen sind. Schaut dann auch auf unserer Internetseite nach, dort findet ihr aktuelle Informationen.

Solidarische Grüße und erholsame Tage
Eure AJ

Einführung in feministische und queere Themen

„Was bedeutet der Unterstrich?” und “Was bedeutet trans*?” und “Was bedeutet cis?” und “Dein Geschlecht bestimmst du” und “Was bedeutet inter*?” und “Du bist was du fühlst” und “Was sind nicht-binäre Indentitäten?” und “Patriarchat und Sexismus“

Antworten auf diese Fragen und warum es wichtig ist sich mit diesen Themen auseinander zu setzen, findet ihr in der unten verlinkten Broschüre der trans*genialen f_antifa.

Viel Spaß beim lesen und lernen!

http://transgenialefantifa.blogsport.de/images…

Film: “We want Sex”

Heute wollen wir euch den Film “We want sex” empfehlen. Im Film wird euch, anhand der Hauptdarstellerin Rita O’ Grady, der Arbeits- und Emanzipationskampf der Frauen um 1968 nahegebracht.
Rita O’ Grandy ist verheiratet, hat Kinder und arbeitet zusätzlich bei Ford.
Im laufe des Films beginnt sie, mit Hilfe einer Gewerkschaft, die Frauen zum Streiken zu bewegen.
Der Film zeigt neben dem Schicksal von Rita O’Grandy auch weitere Schicksale der Frauen um 1968.
Der Titel leitet sich von einem, nicht ganz zu sehenden, Plakat mit der Aufschrift “We want sex equality!” ab (“Wir wollen Geschlechtergleichheit”).
Der Film führt gut vor Augen was die Feministischen Kämpfe in der Vergangenheit schon alles erreicht haben und wir hoffen er ermutigt euch, diese Kämpfe mit uns weiter zu führen!

Warum du als Feministin auch Antikapitalist*in sein solltest

Falls Du noch nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für mögliche Verwandte suchst, empfehlen wir an dieser Stelle das Buch „Feminismus für die 99%“ von Cinzia Arruzza, Tithi Bhattacharya und Nancy Fraser.
Es verschafft der lesenden Person einen guten Überblick über den Zusammenhang von Feminismus und der einhergehenden Kritik am Kapitalismus:

“Dieser Feminismus setzt nicht auf Durchsetzungsvermögen, dieser Feminismus schlägt zurück.
Gerechte Lebens- und Arbeitsbedingungen für alle Frauen – nicht nur für einige wenige gut ausgebildete Karrierefrauen. Das ist der Kampf, zu dem die Autorinnen dieses leidenschaftlichen Manifests aufrufen, in knappen Thesen und in einer klaren Sprache, die keine Missverständnisse zulässt. Die strukturelle Benachteiligung von Frauen steht in direktem Zusammenhang mit allen Formen von Ungleichheit. Feminismus für die 99% ist der zeitgemäße Aufruf zur Abschaffung des Kapitalismus. Der Arbeiter produziert Waren. Wer aber produziert den Arbeiter? Die Antwort liegt auf der Hand: die Arbeiterin. Denn der Kapitalismus ist nicht nur eine Wirtschaftsform, sondern greift unmittelbar in unser aller Privatleben ein, definiert, wie wir Beziehungen organisieren, und führt zu Ausbeutung in allen Bereichen. Sexismus und Rassismus sind darin keine Nebeneffekte, sondern Teil dieser Strukturen von Macht und Dominanz, die den Kapitalismus erst ermöglichen und hervorbringen. In elf anschaulichen und scharfen Thesen, die zum Nach- und Weiterdenken anregen, die zum Diskutieren und Widersprechen einladen, fordern die Autorinnen eine neue Form der Solidarität: Ihre Vision ist ein feministischer, ökosozialistischer und antiimperialistischer Internationalismus, dessen Ziel nicht das Vorankommen Einzelner ist, sondern das Wohlergehen aller. “

»Die Zeit ist reif für eine neue feministische Bewegung.« – Cinzia Arruzza

Quelle: www.matthes-seitz-berlin.de/buch/femini…

Karl Marx

Karl Marx hat durch seine Schriften viel in Bewegung gesetzt und gilt als einflussreichster Theoretiker des Kommunismus. Er ist am 5. Mai 1818 in Trier geboren und verstarb am 14. März 1883 in London. Mit Friedrich Engels zusammen entstanden ein paar der wichtigsten Schriften, darunter das Manifest der Kommunistischen Partei und die Bände des Kapitals. Marx entwickelte die wichtigsten Theorien, die bis heute, vielen linken Bewegungen als Grundlage dienen. Darunter den dialektischen Materialismus, den historischen Materialismus und die Kritik der politischen Ökonomie. Im dialektischen Materialismus beschreibt er wie sich Entwicklung vollzieht, als Grundlage dafür diente Hegels Dialektik. Dialektik nennt man, eine Erklärung der Bewegung und Entwicklung aus der Einheit und dem Gegeneinanderwirken entgegengesetzter Bedingungen, Seiten, Züge und Kräfte. Der historische Materialismus ist die Erkenntnis, dass sich diese Prinzipien auch auf die Entwicklung der menschlichen Geschichte und der menschlichen Gesellschaften auswirken. Die Dinge waren eben noch nicht immer so, wie sie sind. Und wie sie sind, müssen sie auch nicht bleiben. Wie unsere heutige Gesellschaft, der Kapitalismus, funktioniert analysieren Marx und Engels in ihrer Kritik der politischen Ökonomie. Stichworte wären Ware, Wert, Mehrwert, Entfremdung und Ausbeutung…

Wenn Ihr jetzt Lust habt mehr über Marxismus zu erfahren, Unsere Empfehlung:
Der Reader vom Roten Aufbau, hier werden die Grundlagen zum Marxismus erklärt

roter-aufbau.de/wp-content/uploads/2020…

Wir haben euch jetzt viel über Marx als Theoretiker erzählt. Es ist aber wichtig, nicht zu vergessen, dass Marx auch ganz aktiv an praktischer Politik, am Aufbau politischer Organisationen und an der Organisierung der Arbeiter*Innenklasse beteiligt war. Theorie allein, dass wusste er, würde die Welt nicht verändern können. Aber um sie zu verändern, müssen wir sie erst einmal verstehen.

Empfehlung: Die Broschüre: „Repression im revolutionären Aufbau“

Ende August diesen Jahres haben Hausdurchsuchungen in Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig Holstein stattgefunden. Den Betroffen wird dabei die Bildung einer kriminellen/terroristischen Vereinigung vorgeworfen bzw. vorgeworfen Mitglied im Roten Aufbau zu sein. Wir müssen uns ganz klar gegen die Repression des Staates stellen und uns mit den betroffenen Genoss*Innen solidarisieren!

„Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet.“ – Karl Marx, Manifest der Kommunistischen Partei

„Wer kämpft um eine Idee, um eine große und gewaltige Idee, der muss alle Leiden in diesem unvermeidlichen Kampf ruhig, bewusst und, wie es einem ehrlichen Revolutionär gebührt, mit einer größten Energie zu ertragen wissen.“ – Ernst Thälmann

Passend dazu möchten wir euch die Broschüre „Repression im revolutionären Aufbau“ von Perspektive Kommunismus empfehlen. Diese behandelt aus verschiedenen Gesichtspunkten den Angriff auf linke Strukturen:
roter-aufbau.de/?p

Dokuempfehlung: “Geschichte der Arbeiterbewegung” von Arte

Die Geschichte der Arbeiter*innenbewegung und ihren emanzipativen Ansätzen ist ein wichtiger Grundsatz linker Politik. Die Ausbeutung und Entfremdung durch die Arbeit im Kapitalismus bildet in vielen Analysen einen wichtigen Bezugspunkt. Der historische Klassenkampf bildet auch in Zukunft einen wichtigen Bezugspunkt für gesamtgesellschaftliche Befreiung der Menschen!

www.youtube.com/watch?v=Pi33bug1YYU

Artikelempfehlung: “Arbeitskampf im Krankenhaus – eine Hamburger Pflegerin erzählt”

Die Corona-Pandemie hat Gesundheitsbereich wie Gesellschaft hart getroffen. Ausbaden müssen die enormen Mehrbelastungen unter anderem die Arbeiter*innen im Gesundheitssektor: sie werden öffentlich beklatscht und zugleich verheizt. In Hamburg ist nun deshalb ein Arbeitskampf ausgebrochen. In dem Artikel wird ein Einblick hinter die Kulissen der Hamburger Krankenhäuser gewährt und über den Widerstand der Beschäftigten gegen die Profitinteressen der Klinikaktionäre berichtet. Ein sehr lesenswerter Artikel!

https://lowerclassmag.com/2020/12/05/arbeitskam…/

Internationale Solidarität mit den Arbiter*innenkämpfen in Indien

Ausbeutung und Repression prägt das Leben unzähliger indischen Menschen seit dem Machtantritt der hidunationalistischen Volkspartei unter Narendi Modi 2014. Der Widerstand gegen die autoritäre Transformation des Landes steigt jedoch zunehmend, so auch erneut seit einigen Monaten. Neue neoliberale Landwirtschaftsgesetze führen zu den größten Protestwellen die das Land und sogar die Welt je gesehen hat.

Es braucht nach wie vor einen aktiven Internationalismus: Wir zeigen uns solidarisch mit dem progressiven Kräften in Indien. Jeder Nationalismus muss kritisch durchdrungen werden.

https://www.neues-deutschland.de/artikel/114537…

https://www.jungewelt.de/artikel/391340.arbeits…

Internationalismus weiterdenken